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Travel not to find yourself but to remember who you've been all along! - Reise nicht, um dich selbst

Also...weiter im Text! *** Ich weiss nicht, ob ich es schon erwaehnt hatte, aber die zwei Tage in Melbourne hab ich egtl mehr oder weniger vertroedelt! Ich war quasi fertig vom Urlaub machen - mit Alina! :-P * Donnerstag Mittag hab ich mich dann mit Heiko getroffen, um ein paar erlaubte Dinge guenstiger vom Festland rueberzukarren - selbst vom Festland duerfen keine Fruechte, Fleisch und vieles andere mitgebracht werden, solange es nicht eingeschweisst ist...die sind verrueckt mit ihrer Natur! Heiko, 26 Jahre, am Namen unschwer erkennbar Deutsch, jedoch schon ein Jahr Work und Travel in Canada hinter sich und willig, Englisch zu reden. Die Vorstellung, dass dies sein Englisch perfektioniert hat, war nach den ersten paar Saetzen ( or "Somesing like sat" ;-) ) gegessen. * Beim Megges-Kaffee und einiger Planung hatte ich schon das Gefuehl (Und wenn ICH schon das Gefuehl habe, ist es vermutlich mehr als offensichtlich! :D ), dass ich ihm gefalle...aber das kommt spaeter. ;-) * Nach Einkauf und packen hab ich mich dann auf den Weg zum Flughafen gemacht, um dort die Nacht zu verbringen, da mein Flug um 7 Uhr ging. * Auf einer Bank dann gegen 11:30 pm haeuslich eingerichtet, musste ich dann feststellen, dass es dort KEIN freies WLAN gibt, so dass der Film zum Zeitvertreib tabu war. Gluecklicherweise war ich die Tage zuvor selbst zum Tassie-Recherchen machen zu faul, so dass ich dann 3h 120 Seiten Lonely-Planet gelesen hatte und dann um 3 bereit war, die Aeuglein zuzumachen. * Um 3:15 begann dann die Grundreinigung des Bodens, auf dem meine (Schlaf)Bank befestigt war sowie das Herunterkuehlen auf die gewohnten 16 Grad...fast schon wieder witzig. * Um 5 wurde dann ein Kaffee zum Aufheizen gekauft, eingecheckt und dann gings zum Flieger. * Neben mir sass Josh, gebuertiger Tassie jetzt in Finnland Miteigentuemer einer Fischerei, der nach nem Jahr nochmal heim kam, um seine Familie zu besuchen und seinen Fischereikontest, den er vor einigen Jahren ins Leben gerufen hatte, durchzufuehren. * Wir haben uns die ganze Stunde lang unterhalten, er sah nicht schlecht aus und er meinte auch, wir sollten uns unbedingt mal treffen. Seine Facebookseite ergab einige Minuspunkte - unter anderem ein (zugegebenermassen nicht schlechtes ;-P ) Photo von Hals bis zum bekannten V (nicht der V-Ausschnitt ;-) )...ohne Bekleidung! :-D Als er dann jedoch meinte, meine Reisebegleitung seie ja en Hottie und anfing, MICH ueber sie auszufragen, war er unten durch...achja...und dann gibt es noch den beruehmten Youtube-Channel (hahahahahah...ich muss immer noch lachen) "Fish & Chicks"...heisse Braeute mit wenig Kleidern, die mit auf Angeltour gehen. *** Um 8 Uhr bin ich dann in Launceston angekommen und nach ne Stunde im dortigen Megges mit Heiko und Kaffee haben wir dann Ramona abgeholt. Sind dann in die Milkbar gefahren, in der es tolle Koestlichkeiten gab, und haben die Planung fuer die ersten 16 Tage mit Hilfe von ner von Heiko angelegten google maps-Route gemacht. * Nach dem ersten Grosseinkauf (u.a. auch ne Plane fuer's Zelt ;-) ) ging es dann nach Devonport...1 1/2h und ich bin echt weggeratzt...und um 8pm lagen wir alle im Bett! *** Tag 2: * - zu sehen, was die (drittgroesste glaube ich) Stadt zu bieten hat, war innerhalb von 2 gemuetlichen Stunden gegessen (walk zu ner Statue an ner Promenade entlang :-D ) * - von da aus ging es nach Latrobe und Port Sorell - schoener Fleck...nur leider ohne Wasser wegen low tide und somit nur halb so bewundernswert - zum Campen und ein Stueck Land fuer den naechsten Tag hinter uns zu lassen, sind wir in den Narawntapu National Park gefahren. Nach dem Abendessen, bei dem wir uns schon etwas den Popo abgefroren und den ersten lebenden Wombat gesehen haben, haben wir mit er Australierin und ihren spanischen Freund, sowie mit ner anderen 18-jaehrigen Deutschen, die die Idee hatte, ALLEIN mit dem Rad Tasmanien zu bereisen, ne Wildlife-Wanderung gemacht...die laenger war als gedacht, so dass sie eine Nachtwanderung inkludierte. :-D * Nachts kuehlte es dann auf 2 Grad runter...was in einem Schlafsack mit einer Komfizone bis 8 Grad, selbst mit Leggins, Shirt und Pulli nicht mehr so wirklich komfi war... :-D *** Tag 3: begann mit einem mindestens 70-jaehrigen und noch topfitten Ranger, der insbesondere Voegel liebte. Wir machten den gleichen Walk wie am vorherigen Abend; durch die vielen Erzaehlungen wurde es jedoch nicht langweilig, besonders nicht, als wir den Teil um die Lagoone machten, was der Nachtwanderungspart am Vortag war...und wir dort eine Cobrahead gesehen haben...eine der giftigsten Schlangen in Australien. Er meinte dann auch beilaeufig, dass Trampeln (Wie es unser Guide in den Noosa Everhlades sagte, das wuerde helfen) Schlangen NULL beeindrucken wuerde...und selbst 17 trampelnde Persoenlichkeiten bewiesen, dass die Schlange nicht aufgeschreckt "davonlief"... :-D . * Dann ging es ueber die schoene und ruhige Brushy Lagoon durch die kleinen Kaeffer Westburn, Hagley Carrick und Hadspen nach Launceston auf den haesslichsten, lautesten und gleichzeitig teuersten Campinhplatz unserer 4 Wochen. Nach einem Walk durch City und entlang der Esplanade ging es zu Burger Got Soul (Lonely Planet-Empfehlung...wie auch die Milkbar. Ist egtl in allen Staedten ganz hilfreich...bei dem Ueberangebot. *** Tag 4: * - erste Anlaufstelle: KMART (so ein Billigladen, die ausser Lebensmittel egtl. alles haben), um waermere Kleider zu kaufen. Durch 2-maliges erfolgloses Durchstoebern fragte ich dann ne Mitarbeiterin...Antwort (uebersetzt): Es sollte egtl. waermer sein, daher gibt es zur Zeit keine warmen Kleider. Ich musste dann doch lachen und auf mein "Das hilft nur mir bei dem Wetter leider nichts" kaufte ich dann die zwei waermsten Sacken...ne duenne tuerkisne Weste und ein schwarzes Stirnband mit neonfarbenen Blumen drauf. Dies + mein bunter Schal + Shirt + mein im Oktober gekaufter Pulli + Leggins + Jeans war also in etwa das, was ich die naechsten 4 Wochen mehr oder weniger Tag und Nacht tragen wuerde. :-D Ich hatte schon zu den anderen gesagt "Irgendwann zeigen wir die Tasmanienbilder Freunden und Bekannten und die sagen dann: und das habt ihr ALLES in einer Woche gemacht???" ;-) * Von dort aus ging es zu Tamar Valley Wetlands...nem 2km Boardwalk ueber - wie der Name schon sagt - mit Wasser vollgesaugte wunderschoene Erde. * Insgesamt ist Tassie wieder ganz anders als das, was ich vom Festland gesehen hatte...es erinnerte mich des Oefteren an Irland. Mir machte es tierisch Spass mir in Fahrzeiten - oder auch schon in Launceston im Kaffee - Gedanken zu machen, wie man die Tage gestalten kann, welche Route am sinnvollsten ist und Neues nachzulesen. Auch wenn beide untereinander sich nicht so gruen waren...ich war mit beiden ueberaus froh und hatte auch das Gefuehl, dass ich gemocht werde. Der Gesamtumstand und Tasmanien klaerten also die Frage, ob ich wirklich unfaehig war, mit zusammengewurfelten Truppen klarzukommen, zum Positiven! Und in mir stellte sich schon von Anfang an ein durchgehendes Entspannungsgefuehl ein. * Dann ging es zu den Lilydale Falls und nach Bridport. Da es danach zu spaet war, um noch den ganzen Weg zum Mount William National Park zurueckzulegen, "mussten" wir einen Zwischenstop in Waterhouse Protected Area machen...ein Stueck Tassie, das KEINER auf dem Schirm hatte, aber einfach unbeschreiblich schoen war. ejne wundervolle "Strasse" (mir wurde es schlecht :-D ) lies einen Blick auf die tolle Kuestenlandschaft zu...und der Platz zum campen war zudem auch noch umsonst. Viele der Campingplaetze in Tassie besassen keine Toiletten oder Plumsklos...also fuehlte man sich entweder wie eine scherrende Katze oder als haette man vergessen, abzuspuelen... :-D *** Tag 5: Fuehrte uns auf Mount William, dessen Hoehe aufgrund des trueben Wetters immer noch toll war...nur eben nicht zum Photos machen... :-/ Und daaaaann wurde Bay of Fires durch Eddystone Point eingeleitet...Bay of Fires wurde es deshalb genannt, weil weisse vor vielen Jahren Aborigines dort am Feuer gesehen haben. Durch (vermutlich) rote Algen oder sonstige rote Ablagerungen wird diese Gegend jedoch auch neben seinem pompoesen Namen selbst bei nicht so perfekten Wetter zu einer atemberaubenden Gegend. Ich glaub, ich hab noch nie so viele Photos mit Steinen drauf gemacht... :-D Nach einer weiteren Wanderung zu Duenen mit schneeweissem Sand ging es dann zum Campingplatz an der suedlichen Seite von Bay of Fires. Tolles Fruehstueck am Strand *** Tag 6: REGEN und die Ernennung des Tages zum Lazy-Day! Nach ner wirklich noetigen Dusche in so nem oeffentlichen Duschenkomplex (2min, 2 Dollar...wusstet ihr, dass das europaeische 10 Cent-Stueck genauso gross ist, wie eine 2Dollar-Muenze? ;-) )ging es dann zur Buecherei (freies WLAN... ;-) ) und anschliessend zu nem im Ort beliebten und auch ganz suessen Fish&Chips-Laden. Dort guckte der Typ ein bisschen komisch, als ich neben F&C genau eine Oyster bestellte. Ich meinte dann "Zum Probieren"...er - noch groessere Augen - "du hast noch NIE ne Oyster gegessen???"...verschaemtes Laecheln, Kopfschuetteln und SCHON hatte ich eine in der Hand mit den Worten "Du musst sie hier essen, ich will dein Gesicht dabei sehen!" ging es dann los....anfaenglich wollte sich das Ding nicht loesen, als ich es dann im Mund hatte, musste ich fragen, ob man es kaut - manche Fragen kommen erst in der Situation auf -...gekaut...und gaaaaar nicht schlecht!!! :-D Aber fuer 3$ pro Auster nicht wirklich ein Backpackermahl... :-D Dann ging es gestaerkt und nur noch stark bewoelkt zu Grants Lagoon, Georges Bay, Binalong Bay und dann zur Cozy Corner Campsite...alles SO wunderschoene Fleckchen, die ich echt gerne im strahlenden Sonnenschein gesehen haette...naechstes mal! ;-) * Auf dem Platz haben wir dann nen Platz direkt (!!!) am Meer bekommem...getruebt wurde das Ganze nur durch unseren Nachbarn, einen 69-jaehrigen betrunkenen Mann, dessen Frau vor einiger Zeit an Krebs gestorben ist und er seitdem (4 Monate) in dem Campervan, den sie sich zur Hochzeit gekauft hatten, hier am Meer wohnte. Das machte mich traurig. :-( * Irgendwann kam ein anderer Typ dazu und fragte, ob eine von uns seine Freundin waere...Kopfschuettel...Schilternklopfem..."YOU are a lucky man! You know how to solve fights? Sleep in the middle, man!" :-D Lustigerweise hatte sich Heiko (ich sagte, ich wolle rechts schlafen) in der zweiten Nacht neben mich gekaempft und diesen Platz auch verteidigt... :-D *** Tag 7: Fahrt nach Bicheno, Walk mit Heiko im Douglas-Apsley National Park waehrend Ramona nen Strandtag machte...es war echt tolles Wetter! Nachmittags ging es zur Diamond Island - eine klitzekleine, aber erstaunlich schoene und farbenpraechtige Insel, die bei Ebbe ueber den Strand erreicht werden kann. * Von da ging's zum vollen Friendly Beach...aber Fragen kostet ja nix und zum Glueck war eine Frau dem Namen entsprechend freundlich und lies uns fuer ne Nacht neben ihr zelten. :-) WAHNSINNS Sonnenaufgang trotz Wolken!*** Tag 8: Freycinet (ausgesprochen: Freyh-che-ney)...TOLLSTES Wetter, 1km-Wanderung mit der lauffaulen aber tapferen Ramona zur bekannten Wineglass-Bay, inc. Strand und Bikini. Heiko und ich hatten tagsueber ueberlegt, am naechsten Tag nen 32km Walk zu machen...haben uns dann aber doch anders ueberlegt... :-D *** Ich muss jetzt mal Schluss machen. Muss mich organisieren und demnaechst zum Bus...viele aufregende Veraenderungen! Werde mir aber ne App runterladen, so dass ich im Bus den Rest runterschreiben kann...hab einige Stunden Zeit... :D

20.2.15 07:04

Letzte Einträge: Show is going oooon! :-), Begegnung mit mir selbst - Selbsterkenntnisse und wunderschoene Fleckchen Erde - Sydney to Melbourne, Changes, Alles hat ein Ende..., Die Sache mit der Arbeit...

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